Pick to Light
Pick-to-Light-System verbessert die Kommissionierung durch eine klare, lichtgestützte Prozessführung.
- Einsatz im Lager, Produktion und Montage
- Lichtsignale führen Mitarbeitende direkt zum Entnahmeplatz
- Reduziert Fehlpicks und beschleunigt Kommissionierprozesse
- Teil moderner Pick-by-Systeme in der Intralogistik
Pick to Light gehört zu den etablierten Pick-by-Systemen in der Intralogistik und wird in unterschiedlichen Bereichen der Kommissionierung eingesetzt.
Was ist Pick to Light?
Pick to Light ist ein lichtgestütztes Kommissioniersystem, bei dem LED-Displays direkt an Lagerplätzen die Entnahmemenge anzeigen. Die Entnahme wird vom Kommissionierer per Taster quittiert, wodurch das Pick-to-Light-System die Bestandänderung an das WMS/ERP übermittelt.
Definition der Pick-to-Light-Kommissionierung
Pick-to-Light-Kommissionierung bezeichnet eine lichtgestützte Form der Kommissionierung, bei der Entnahmeort und Entnahmemenge direkt am Lagerplatz angezeigt werden. Ein Lichtsignal führt zum richtigen Fach, die Entnahme wird per Taster oder Touch bestätigt und an das übergeordnete System zurückgemeldet.
Das Verfahren eignet sich besonders für standardisierte Prozesse mit hoher Wiederholrate, da Suchzeiten entfallen und Fehlentnahmen reduziert werden. Die feste Zuordnung der Anzeigen zu den Lagerplätzen sorgt für eine klare und reproduzierbare Prozessführung.
Pick to Light als Ausprägung des Pick-by-Light-Prinzips
Pick to Light basiert auf dem Pick-by-Light-Prinzip und folgt derselben System- und Prozesslogik. Unterschiede ergeben sich nicht im Ablauf oder in der Software, sondern in der verwendeten Display-Hardware. Während klassische Pick-by-Light-Systeme häufig auf besonders robuste Displays ausgelegt sind, setzt Pick to Light auf wirtschaftlich optimierte, serienbasierte Display-Lösungen.
Das zugrunde liegende Prinzip bleibt dabei unverändert: Auftragssteuerung, Benutzerführung, Rückmeldung und Systemintegration funktionieren identisch. Pick to Light ist somit keine alternative Methode, sondern eine kosteneffiziente Ausprägung innerhalb desselben Kommissionierprinzips.
Zielsetzung und Nutzen von einem Pick-to-Light-System
Die Zielsetzung von Pick to Light besteht in der wirtschaftlichen Umsetzung lichtgestützter Kommissionierprozesse. Unternehmen profitieren von hoher Prozesssicherheit bei optimierten Investitionskosten. Insbesondere bei vielen Lagerplätzen oder bei der schrittweisen Einführung visueller Kommissioniersysteme bietet Pick to Light klare Vorteile.
Zentrale Nutzenpunkte:
- deutliche Reduktion von Pickfehlern
- höhere Kommissionierleistung durch Wegfall von Suchzeiten
- schnelle Einarbeitung neuer Mitarbeitender
- einfache Skalierbarkeit bei wachsenden Lagerstrukturen
Pick to Light eignet sich damit besonders für Unternehmen, die die Vorteile der Pick-by-Light-Kommissionierung nutzen möchten und dabei Wirtschaftlichkeit und Flexibilität in den Vordergrund stellen.
Komponenten eines Pick-to-Light Systems
- Pick-to-Light Displays: Anzeigen am Lagerplatz zur Darstellung von Mengen, Pickinformationen und Statusmeldungen.
- Controller: Steuern die Kommunikation zwischen Displays und der zentralen Software.
- Montage- und Verkabelungssysteme: Für die flexible Installation an Regalen, Durchlaufkanälen oder Arbeitsplätzen.
- Zentrale Software: Zur Verwaltung der Pickaufträge, Prozesslogik und Systemintegration.
- Schnittstellen: Anbindung an Lagerverwaltungssysteme (WMS), ERP- oder Host-Systeme.
Hinweis: Die Struktur eines Pick-by-Light Systems (Blue-Line) ist identisch aufgebaut und nutzt nur andere Hardware-Komponenten.
Wie funktioniert ein Pick-to-Light-System?
Ein Pick-to-Light-System unterstützt den Kommissionierprozess durch eine direkte visuelle Benutzerführung am Lagerplatz. Die Steuerung erfolgt zentral über das Warehouse-Management-System oder das ERP-System. Pickaufträge werden in Echtzeit an die Pick-to-Light-Displays übertragen, die den Mitarbeitenden Schritt für Schritt durch den Kommissioniervorgang führen. Dadurch entfallen Suchzeiten, Medienbrüche und manuelle Prüfungen.
Die Funktionsweise von Pick to Light ist bewusst einfach gehalten, um eine hohe Prozesssicherheit und kurze Einarbeitungszeiten zu gewährleisten.
Systemarchitektur eines Pick-to-Light-Systems
Ein Pick-to-Light-System besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Zentrale Elemente sind die Pick-to-Light-Displays, die direkt an den Lagerplätzen montiert sind. Diese Displays sind mit einer Steuerungseinheit verbunden, die die Kommunikation zwischen den Displays und dem übergeordneten IT-System übernimmt.
Die Steuerungseinheit empfängt die Pickaufträge aus dem WMS oder ERP-System und verteilt sie an die entsprechenden Lagerplätze. Über standardisierte Schnittstellen oder Middleware ist das Pick-to-Light-System vollständig in die bestehende IT-Landschaft integriert. Die Architektur ist modular aufgebaut, sodass einzelne Lagerbereiche unabhängig voneinander ausgestattet oder erweitert werden können.
Ablauf eines Pickprozesses mit Pick to Light
Der Pickprozess beginnt mit der Übermittlung eines Kommissionierauftrags aus dem Lagerverwaltungssystem. Sobald der Auftrag gestartet wird, aktiviert das System die entsprechenden Pick-to-Light-Displays. Ein Lichtsignal zeigt dem Mitarbeitenden den richtigen Lagerplatz an, während das Display die zu entnehmende Menge anzeigt.
Der Kommissionierer entnimmt die angezeigte Menge und bestätigt den Pick direkt am Display. Anschließend wird automatisch der nächste Pickplatz aktiviert. Dieser sequenzielle Ablauf sorgt für eine klare, intuitive Benutzerführung und minimiert Fehlpicks, da der Fokus immer auf dem aktuell relevanten Lagerplatz liegt.
Quittierung, Rückmeldung und Prozesssicherheit
Nach der Entnahme bestätigt der Mitarbeitende den Pick über einen Taster oder eine Touchfunktion am Display. Die Quittierung wird in Echtzeit an das WMS oder ERP-System zurückgemeldet. Dadurch bleibt der Lagerbestand stets aktuell und der Fortschritt des Auftrags ist jederzeit transparent nachvollziehbar.
Zusätzliche Sicherheitsmechanismen wie Mehrfachbestätigungen, Plausibilitätsprüfungen oder optische Rückmeldungen erhöhen die Prozesssicherheit weiter. Fehler werden frühzeitig erkannt und können unmittelbar korrigiert werden, bevor sie sich auf nachgelagerte Prozesse auswirken.
Displays für Pick-to-Light- und Pick-by-Light-Systeme
Pick-to-Light-Systeme lassen sich je nach Anforderung mit unterschiedlichen Display-Serien ausstatten.
Black-Line
Die Black-Line ist die neueste Pick-to-Light Display-Serie und wurde besonders wirtschaftlich für standardisierte Pickprozesse in Logistik, Montage und Produktion ausgelegt.
White-Line
Die White-Line ist eine vielseitige Pick-to-Light Display-Serie mit zahlreichen Displayvarianten und unterschiedlichen Anzeigeformen. Sie eignet sich besonders für Anwendungen mit variierenden Prozessanforderungen, bei denen flexible Anzeigen und individuelle Konfigurationen gefragt sind.
Mini-Line
Die Mini-Line ist eine kompakte Pick-to-Light Display-Serie für platzsparende Lösungen an schmalen Lagerfächern und Arbeitsplätzen. Sie eignet sich besonders für standardisierte Pickprozesse auf engem Raum und dort, wo eine klare visuelle Führung bei begrenztem Platz erforderlich ist.
Blue-Line
Die Blue-Line ist eine hochwertige Pick-by-Light Display-Serie und Teil des Pick-to-Light Systems. Sie eignet sich für anspruchsvolle Anwendungen mit optoelektronischen Zugriffs-Sensoren und bietet vielfältige Optionen für leistungsstarke Kommissionierprozesse.
Pick to Light Displays und modulare Display-Serien
Pick to Light Displays sind das zentrale Bedienelement des Systems. Sie stellen die visuelle Schnittstelle zwischen Lagerverwaltungssystem und Kommissionierer dar und sorgen dafür, dass alle relevanten Informationen direkt am Lagerplatz verfügbar sind. Durch den gezielten Einsatz wirtschaftlich optimierter Display-Hardware lassen sich visuelle Kommissionierprozesse effizient und kostensparend realisieren – ohne Abstriche bei Funktionalität oder Prozesssicherheit.
Der modulare Aufbau der Display-Serien ermöglicht es, Pick-to-Light-Systeme exakt an unterschiedliche Lageranforderungen anzupassen und bei Bedarf flexibel zu erweitern.
Displaytypen und Informationsdarstellung
Pick to Light Systeme nutzen unterschiedliche Displaytypen, abhängig von den Anforderungen des jeweiligen Lagerbereichs. Häufig kommen numerische Displays zum Einsatz, die die zu entnehmende Menge eindeutig anzeigen. Ergänzend können alphanumerische Anzeigen verwendet werden, um zusätzliche Informationen wie Artikelnummern, Varianten oder Hinweise darzustellen.
Neben der Mengenanzeige unterstützen die Displays visuelle Signale wie Leuchtpunkte oder Farbanzeigen, die den aktiven Pickplatz eindeutig markieren. Die Informationsdarstellung ist bewusst klar und reduziert gehalten, um Fehlinterpretationen zu vermeiden und die Aufmerksamkeit des Kommissionierers gezielt zu lenken.
Modulare Display-Serien für unterschiedliche Lagerarten
Die modularen Display-Serien im Pick to Light System ermöglichen den Einsatz in verschiedensten Lagerstrukturen. In Fachboden- und Kleinteilelagern werden die Displays direkt an den einzelnen Lagerfächern montiert. In Durchlaufregalen oder Sonderanwendungen können sie flexibel an die jeweilige Konstruktion angepasst werden.
Durch den modularen Aufbau lassen sich Display-Serien individuell kombinieren und auf die jeweilige Lagerzone abstimmen. Unterschiedliche Displaygrößen, Befestigungsarten und Bedienkonzepte ermöglichen eine optimale Anpassung an Platzverhältnisse, Artikelstruktur und Kommissionierstrategie.
Erweiterbarkeit, Skalierung und Nachrüstung
Ein wesentlicher Vorteil von Pick to Light Displays ist ihre hohe Erweiterbarkeit. Bestehende Lager können schrittweise mit zusätzlichen Displays ausgestattet werden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen. Neue Lagerbereiche oder zusätzliche Kommissionierzonen lassen sich jederzeit integrieren.
Auch bei wachsenden Anforderungen bleibt das System skalierbar. Unternehmen können zunächst mit einer begrenzten Anzahl an Pick-to-Light-Displays starten und das System bei Bedarf erweitern. Dadurch eignet sich Pick to Light besonders für dynamische Lagerumgebungen, in denen Flexibilität und Investitionssicherheit eine zentrale Rolle spielen.
Einsatzbereiche von Pick to Light nach Lagertypen
Pick to Light eignet sich für eine Vielzahl von Lager- und Kommissionierprozessen, bei denen eine schnelle, fehlerarme und wirtschaftliche Auftragsabwicklung erforderlich ist. Besonders in Bereichen mit wiederkehrenden Picks, klar definierten Lagerplätzen und hoher Pickfrequenz entfaltet das System seine Stärken. Durch die modulare Display-Hardware lässt sich Pick to Light flexibel an unterschiedliche Lagerarten und Prozessanforderungen anpassen.
Pick to Light im Fachboden- und Kleinteilelager
In Fachboden- und Kleinteilelagern sorgt Pick to Light für eine deutliche Reduktion von Suchzeiten. Die visuelle Anzeige direkt am Lagerfach führt den Kommissionierer zuverlässig zum richtigen Entnahmeort und zeigt die benötigte Menge eindeutig an. Dadurch lassen sich auch bei hoher Artikelvielfalt konstante Pickleistungen erzielen.
Besonders bei manueller Kommissionierung mit hoher Wiederholrate bietet Pick to Light einen klaren Vorteil gegenüber papier- oder scannerbasierten Prozessen. Neue Mitarbeitende können schnell eingearbeitet werden, da die Benutzerführung intuitiv und sprachunabhängig ist.
Pick to Light in der Produktionsversorgung
In der Produktionslogistik spielt Prozesssicherheit eine zentrale Rolle. Pick to Light unterstützt die fehlerfreie Bereitstellung von Materialien, Baugruppen oder Komponenten direkt an der Produktionslinie. Durch die visuelle Führung werden Fehlentnahmen vermieden, die zu Produktionsunterbrechungen oder Nacharbeit führen könnten.
Gerade in Just-in-Time- oder Just-in-Sequence-Prozessen trägt Pick to Light dazu bei, Materialflüsse zu stabilisieren und die Versorgung der Produktion zuverlässig sicherzustellen. Die direkte Rückmeldung an das übergeordnete System sorgt für eine transparente Bestandsführung.
Pick to Light im E-Commerce, Versand und Ersatzteillager
Im E-Commerce und Versand sind kurze Durchlaufzeiten und hohe Flexibilität entscheidend. Pick to Light ermöglicht eine schnelle Kommissionierung auch bei stark schwankendem Auftragsvolumen. Saisonale Spitzen lassen sich durch den Einsatz zusätzlicher Displays oder temporärer Lagerzonen problemlos abfangen.
Auch in Ersatzteillagern mit großer Variantenvielfalt unterstützt Pick to Light eine fehlerarme Auftragsabwicklung. Die klare visuelle Führung reduziert Fehlpicks und sorgt für eine hohe Lieferqualität, was insbesondere im Service- und After-Sales-Bereich von großer Bedeutung ist.
Einsatzbereiche von Pick to Light nach Branchen
Pick-to-Light-Systeme kommen überall dort zum Einsatz, wo Kommissionierprozesse klar strukturiert, wiederholbar und mit hoher Pickfrequenz umgesetzt werden sollen.
Lagerlogistik und Intralogistik
In der Lagerlogistik unterstützt Pick-to-Light bei der schnellen und fehlerarmen Kommissionierung von Artikeln aus Regalen, Behältern oder Durchlaufkanälen. Die Anzeige der Entnahmemengen direkt am Lagerplatz reduziert Suchzeiten und erleichtert standardisierte Prozesse in manuellen Lagerbereichen.
Produktion und Material-Bereitstellung
In Produktionsumgebungen wird das System häufig für die Materialbereitstellung eingesetzt. Bauteile und Komponenten können strukturiert und nachvollziehbar bereitgestellt werden, sodass Montage- und Fertigungsprozesse kontinuierlich und ohne Unterbrechungen ablaufen.
Ersatzteil- und Komponentenlager
Pick-to-Light eignet sich besonders für Ersatzteil- und Komponentenlager mit vielen Artikeln und klar definierten Entnahmemengen. Die visuelle Führung sorgt für Übersichtlichkeit und unterstützt eine zuverlässige Kommissionierung auch bei häufig wechselnden Aufträgen.
E-Commerce und Fulfillment
Im E-Commerce und Fulfillment ermöglicht diese Lösung eine effiziente Abwicklung von Kundenaufträgen. Standardisierte Pickprozesse lassen sich skalieren und unterstützen kurze Durchlaufzeiten bei gleichbleibender Prozessqualität.
Montage- und Arbeitsplätze
An Montage- und Arbeitsplätzen wird Pick-to-Light eingesetzt, um Mitarbeitende Schritt für Schritt durch definierte Entnahme- oder Bereitstellungsprozesse zu führen. Dies unterstützt gleichbleibende Abläufe und erleichtert die Einarbeitung neuer Mitarbeitender.
Vorteile von Pick to Light in der visuellen Kommissionierung
- Hohe Kommissioniergeschwindigkeit durch visuelle Führung.
- Reduzierung von Fehlern und Nacharbeiten.
- Schnelle Einarbeitung neuer Mitarbeitender.
- Hohe Prozesssicherheit bei gleichbleibender Qualität.
- Skalierbarkeit für unterschiedliche Lagergrößen.
Pick to Light bietet zahlreiche Vorteile für Unternehmen, die ihre Kommissionierprozesse effizienter, sicherer und wirtschaftlicher gestalten möchten. Durch die direkte visuelle Benutzerführung am Lagerplatz werden manuelle Fehlerquellen minimiert und Prozesse standardisiert. Gleichzeitig ermöglicht der Einsatz wirtschaftlich optimierter Display-Hardware eine kostenbewusste Umsetzung visueller Kommissionierung.
Reduzierte Fehlerquote durch visuelle Benutzerführung
Einer der größten Vorteile von Pick to Light ist die deutliche Reduktion von Pickfehlern. Lichtsignale und Displays führen den Mitarbeitenden eindeutig zum richtigen Lagerplatz und zeigen die korrekte Entnahmemenge an. Fehlinterpretationen, wie sie bei papierbasierten Listen oder manuellen Scans auftreten können, werden dadurch weitgehend vermieden.
Die klare visuelle Führung sorgt insbesondere bei hoher Pickfrequenz oder wechselndem Personal für eine konstant hohe Kommissionierqualität. Fehler werden frühzeitig erkannt und lassen sich direkt am Entstehungsort korrigieren.
Steigerung der Kommissionierleistung
Pick to Light beschleunigt den Kommissionierprozess, da Suchzeiten entfallen und der Fokus stets auf dem aktuell relevanten Pickplatz liegt. Mitarbeitende folgen einer klaren, sequenziellen Benutzerführung, die unnötige Wege und Unterbrechungen reduziert.
Durch die Automatisierung der Rückmeldungen an das übergeordnete System wird der gesamte Prozessfluss optimiert. In der Praxis lassen sich dadurch deutlich höhere Pickleistungen erzielen – insbesondere bei wiederkehrenden Aufträgen und standardisierten Prozessen.
Ergonomie, einfache Bedienung und kurze Einarbeitungszeiten
Die Bedienung von Pick-to-Light-Systemen ist intuitiv und erfordert keine umfangreichen Schulungen. Neue Mitarbeitende können innerhalb kurzer Zeit produktiv arbeiten, da die visuelle Führung sprachunabhängig ist und keine komplexen Eingaben erfordert.
Auch aus ergonomischer Sicht bietet Pick to Light Vorteile. Der Verzicht auf Handscanner oder Papier reduziert körperliche Belastungen und erleichtert die tägliche Arbeit. Dies trägt zu einer höheren Akzeptanz bei den Mitarbeitenden und zu einer stabilen Prozessqualität bei.
Integration von Pick to Light in bestehende IT-Systeme
Die Integration von Pick to Light in bestehende IT-Landschaften erfolgt nahtlos und ohne grundlegende Änderungen an vorhandenen Systemen. Pick-to-Light-Systeme sind so konzipiert, dass sie bestehende Lagerprozesse ergänzen und nicht ersetzen. Dadurch bleiben bewährte Abläufe erhalten, während die Vorteile der visuellen Kommissionierung gezielt genutzt werden können.
Ein besonderer Fokus liegt auf der einfachen Anbindung an Warehouse-Management-Systeme (WMS) und ERP-Systeme, um einen durchgängigen, medienbruchfreien Informationsfluss sicherzustellen.
Anbindung an WMS- und ERP-Systeme
Pick to Light wird direkt an das vorhandene WMS oder ERP angebunden. Die Auftragsdaten, Lagerplatzinformationen und Rückmeldungen werden über standardisierte Schnittstellen oder Middleware ausgetauscht. Dadurch ist sichergestellt, dass Pickaufträge in Echtzeit an die Pick-to-Light-Displays übertragen werden.
Die Systemlogik bleibt dabei vollständig im führenden System. Pick to Light fungiert als ausführendes System für die visuelle Benutzerführung und greift nicht in die bestehende Prozesssteuerung ein. Das erleichtert die Integration und reduziert den Implementierungsaufwand erheblich.
Integration ohne Systemwechsel
Ein wesentlicher Vorteil von Pick to Light ist die Möglichkeit, das System ohne Wechsel oder Anpassung der bestehenden IT-Struktur einzuführen. Unternehmen müssen weder ihr WMS noch ihr ERP austauschen oder tiefgreifend verändern. Bestehende Prozesse werden lediglich um eine visuelle Komponente ergänzt.
Diese Vorgehensweise schützt bestehende Investitionen und ermöglicht eine schrittweise Einführung. Einzelne Lagerbereiche oder Kommissionierzonen können gezielt mit Pick-to-Light-Displays ausgestattet werden, ohne den Gesamtbetrieb zu beeinträchtigen.
Echtzeitdaten, Transparenz und Monitoring
Durch die Echtzeit-Rückmeldung aller Pickvorgänge entsteht eine hohe Transparenz über den aktuellen Auftragsstatus und die Lagerbestände. Jede Quittierung am Display wird unmittelbar an das führende System zurückgemeldet und dort verarbeitet.
Diese Transparenz ermöglicht ein effektives Monitoring der Kommissionierprozesse. Engpässe, Verzögerungen oder Fehlerquellen lassen sich frühzeitig erkennen und gezielt beheben. Pick to Light unterstützt damit nicht nur die operative Kommissionierung, sondern auch die kontinuierliche Optimierung der Lagerprozesse.
Planung und Projektierung eines Pick-to-Light-Systems
Eine erfolgreiche Einführung eines Pick-to-Light-Systems beginnt mit einer strukturierten Planung. Ziel ist es, die visuelle Kommissionierung optimal an die bestehenden Lagerprozesse anzupassen und gleichzeitig eine wirtschaftliche Umsetzung sicherzustellen. Dabei werden sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt, um eine reibungslose Implementierung zu gewährleisten.
Eine sorgfältige Projektierung stellt sicher, dass Pick to Light genau dort eingesetzt wird, wo es den größten Nutzen bringt.
Analyse von Lagerstruktur und Prozessen
Zu Beginn der Planung steht die Analyse der bestehenden Lagerstruktur und Kommissionierprozesse. Entscheidende Faktoren sind die Anzahl der Lagerplätze, die Pickfrequenz, die Artikelstruktur sowie die Laufwege der Mitarbeitenden. Auch saisonale Schwankungen oder zukünftige Wachstumsszenarien werden berücksichtigt.
Diese Analyse bildet die Grundlage für die Entscheidung, welche Lagerbereiche für Pick to Light geeignet sind und wie die Displays optimal positioniert werden. Ziel ist es, eine effiziente Benutzerführung zu ermöglichen und unnötige Bewegungen zu vermeiden.
Auswahl der passenden Display-Serien
Auf Basis der Prozessanalyse werden die geeigneten Pick-to-Light-Displays ausgewählt. Dabei spielen Faktoren wie Displaygröße, Informationsumfang, Befestigungsart und Bedienkonzept eine zentrale Rolle. Unterschiedliche Lagerbereiche können unterschiedliche Display-Serien erfordern, um den jeweiligen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Auswahl der richtigen Display-Hardware ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz des Systems. Pick to Light ermöglicht es, das Ausstattungsniveau gezielt an den Einsatzzweck anzupassen.
Schrittweise Einführung und Pilotbetrieb
Um Risiken zu minimieren, wird Pick to Light häufig schrittweise eingeführt. In einem Pilotbereich kann das System unter realen Bedingungen getestet und optimiert werden. Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb fließen anschließend in den Rollout auf weitere Lagerbereiche ein.
Diese Vorgehensweise erleichtert die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden und ermöglicht Anpassungen, bevor das System vollständig ausgerollt wird. Gleichzeitig bleibt der laufende Betrieb während der Einführung stabil.
Wirtschaftlichkeit und ROI von Pick to Light
Pick to Light ist darauf ausgelegt, visuelle Kommissionierung wirtschaftlich umzusetzen. Durch den Einsatz kostenoptimierter Display-Hardware lassen sich Investitionen gezielt steuern, ohne auf die Vorteile des Pick-by-Light-Prinzips verzichten zu müssen. Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich dabei nicht nur aus den Anschaffungskosten, sondern vor allem aus den langfristigen Einsparpotenzialen im laufenden Betrieb.
Ein korrekt geplantes Pick-to-Light-System amortisiert sich in vielen Anwendungen innerhalb kurzer Zeit.
Investitionskosten und Kostenstruktur
Die Investitionskosten eines Pick-to-Light-Systems hängen maßgeblich von der Anzahl der Lagerplätze, der gewählten Display-Serien und dem gewünschten Ausstattungsniveau ab. Durch die wirtschaftlich optimierte Hardware sind die Einstiegskosten im Vergleich zu klassischen Pick-by-Light-Installationen geringer.
Ein weiterer Vorteil liegt in der modularen Kostenstruktur. Unternehmen können Pick to Light schrittweise einführen und Investitionen an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Dadurch bleibt die finanzielle Belastung planbar und skalierbar.
Einsparpotenziale durch Fehlerreduktion und Effizienzsteigerung
Ein wesentlicher wirtschaftlicher Vorteil von Pick to Light liegt in der deutlichen Reduktion von Kommissionierfehlern. Weniger Fehlpicks bedeuten geringere Kosten für Nacharbeit, Retouren und Reklamationen. Gleichzeitig steigt die Lieferqualität, was sich positiv auf Kundenzufriedenheit und Servicelevel auswirkt.
Zusätzlich führt die visuelle Benutzerführung zu einer höheren Kommissionierleistung. Suchzeiten entfallen, Prozesse werden standardisiert und Mitarbeitende arbeiten produktiver. Diese Effekte wirken sich direkt auf die laufenden Personalkosten aus.
Skalierbarkeit und Investitionssicherheit
Pick to Light bietet eine hohe Investitionssicherheit, da das System flexibel erweiterbar ist. Neue Lagerplätze, zusätzliche Kommissionierzonen oder veränderte Layouts lassen sich problemlos integrieren, ohne bestehende Installationen ersetzen zu müssen.
Diese Skalierbarkeit sorgt dafür, dass Pick to Light auch bei wachsenden Anforderungen wirtschaftlich bleibt. Unternehmen investieren nicht in eine starre Lösung, sondern in ein System, das mit dem Lager und den Prozessen mitwächst.
ROI Beispielrechnung für Pick to Light
Um die Wirtschaftlichkeit eines Pick-to-Light Systems einschätzen zu können, hilft eine vereinfachte Beispielrechnung. Die tatsächlichen Werte hängen stets vom individuellen Prozess, Artikelstruktur und Auftragsvolumen ab.
Vereinfachte Beispielrechnung (indikativ)
| Kennzahl | Manuelle Kommissionierung | Mit Pick-to-Light |
|---|---|---|
| Picks pro Stunde | ca. 110 | ca. 250–310 |
| Fehlerquote | 1–3 % | < 0,2 % |
| Einarbeitungszeit | Mehrere Tage | Wenige Stunden |
| Prozesssicherheit | Abhängig von Erfahrung | Systemgeführt |
In vielen Lösungen führen höhere Pickleistungen, reduzierte Fehlerkosten und kürzere Einarbeitungszeiten dazu, dass sich ein Pick-to-Light System bereits nach kurzer Zeit wirtschaftlich rechnet.
Welche Einsparpotenziale in Ihrem konkreten Prozess möglich sind, lässt sich im Rahmen einer individuellen Beratung ermitteln.
Kostenlose Online-Beratung
Persönliche Beratung zur Planung und Umsetzung von Pick-to-Light Systemen für Lager, Produktion und Intralogistik.
Unsere Experten unterstützen Sie bei:
- Auswahl geeigneter Pick-to-Light Displays
- Analyse und Optimierung von Kommissionierprozessen
- Integration in bestehende WMS- und ERP-Systeme
Unser Ansatz:
„Eine gute Lösung braucht eine gute Idee – nicht nur die Technik.“
Gründer & CEO der LUCA Logistic Solutions
Sławomir Skarbecki
Pick to Light im Vergleich zu anderen Kommissionier-Systemen
In der Intralogistik stehen Unternehmen verschiedene Kommissioniersysteme zur Verfügung. Welche Lösung geeignet ist, hängt von Prozessanforderungen, Lagerstruktur und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Pick to Light positioniert sich als visuelles, hardwarebasiertes System, das besonders bei wiederkehrenden Picks und klar definierten Lagerplätzen überzeugt.
Der Vergleich mit anderen Systemen hilft dabei, die jeweiligen Stärken und Einsatzgrenzen besser einzuordnen.
Pick to Light vs. Pick by Voice
Pick by Voice führt Mitarbeitende über sprachbasierte Anweisungen durch den Kommissionierprozess. Dieses System eignet sich vor allem für großvolumige Lager mit langen Laufwegen und freihändigem Arbeiten. Allerdings ist Pick by Voice stark von Sprachqualität, Umgebungslärm und Schulungsaufwand abhängig.
Pick to Light hingegen ist vollständig sprachunabhängig. Die visuelle Benutzerführung funktioniert zuverlässig auch in lauten Umgebungen und erfordert nur minimale Einarbeitung. Besonders bei wiederkehrenden Picks mit hoher Taktung bietet Pick to Light eine höhere Prozesssicherheit und eine klarere Benutzerführung.
Pick to Light vs. scannerbasierte Kommissionierung
Scannerbasierte Kommissionierung ist weit verbreitet und flexibel einsetzbar. Mitarbeitende müssen jedoch aktiv scannen, Displays ablesen und Informationen interpretieren. Dies erhöht die Anzahl der Handgriffe und kann bei hoher Pickfrequenz zu Ermüdung oder Fehlern führen.
Pick to Light reduziert diese Komplexität, da alle relevanten Informationen direkt am Lagerplatz angezeigt werden. Der Wegfall zusätzlicher Geräte und manueller Prüfungen führt zu schnelleren Pickzeiten und einer gleichbleibend hohen Qualität, insbesondere bei standardisierten Prozessen.
Kombination mehrerer Kommissioniersysteme
In der Praxis werden häufig mehrere Kommissioniersysteme parallel eingesetzt. Pick to Light lässt sich problemlos mit anderen Lösungen wie Pick by Light, Pick by Voice oder scannerbasierter Kommissionierung kombinieren. Unterschiedliche Lagerbereiche können so optimal ausgestattet werden, ohne einen einheitlichen Systemzwang.
Diese Hybridansätze ermöglichen es, Pick to Light gezielt dort einzusetzen, wo visuelle Benutzerführung und Wirtschaftlichkeit den größten Mehrwert bieten. Gleichzeitig bleiben Unternehmen flexibel, um weitere Systeme bei Bedarf zu integrieren.
Pick to Light vs. Pick by Light – Unterschiede bei Displays und Kosten
Pick to Light und Pick by Light basieren auf demselben bewährten Prinzip der lichtgestützten Kommissionierung. In beiden Fällen werden Mitarbeitende visuell durch den Kommissionierprozess geführt, Aufträge zentral gesteuert und Pickrückmeldungen automatisch verarbeitet. Der entscheidende Unterschied liegt nicht im Prozess oder in der Systemlogik, sondern ausschließlich in der verwendeten Display-Hardware und Wirtschaftlichkeit der Investition.
Der Vergleich dient daher weniger der Auswahl unterschiedlicher Methoden, sondern der Entscheidung für das passende Ausstattungsniveau innerhalb desselben Systems.
Gemeinsames System- und Prozessprinzip
Sowohl Pick to Light als auch Pick by Light nutzen das identische Pick-by-Light-Systemprinzip. Die Auftragssteuerung erfolgt über das Warehouse-Management-System oder ERP, Pickplätze werden visuell aktiviert und der Pick wird direkt am Lagerplatz quittiert. Prozesse, Softwarelogik, Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten sind vollständig identisch.
Für Anwender bedeutet das: Unabhängig davon, ob Pick to Light oder Pick by Light eingesetzt wird, bleibt der grundlegende Kommissionierprozess gleich. Mitarbeitende arbeiten nach denselben Abläufen, Schulungskonzepte können einheitlich gestaltet werden und Mischinstallationen sind problemlos möglich.
Unterschiedliche Display-Hardware und Ausstattungsniveaus
Der zentrale Unterschied zwischen Pick to Light und Pick by Light liegt in der Display-Hardware. Pick-by-Light-Systeme setzen typischerweise auf besonders hochwertige Displays mit vielen Optionen und maximaler Lebensdauer, hoher mechanischer Belastbarkeit und erweiterten Ausstattungsmerkmalen.
Pick to Light verwendet wirtschaftlich optimierte Displays, die funktional alle notwendigen Informationen anzeigen, jedoch auf ein kostenoptimiertes Design ausgelegt sind. Die Displays erfüllen alle Anforderungen an eine zuverlässige visuelle Benutzerführung, sind jedoch gezielt auf Effizienz und Skalierbarkeit ausgelegt.
Wirtschaftlichkeit und Investitionsniveau im Vergleich
Durch den Einsatz wirtschaftlicher Display-Hardware reduziert Pick to Light das Investitionsniveau deutlich. Besonders bei einer großen Anzahl von Lagerplätzen oder bei der schrittweisen Einführung visueller Kommissionierung kann dies ein entscheidender Faktor sein.
Pick by Light richtet sich hingegen an Anwendungen, bei denen maximale Robustheit, Haptik und Premium-Ausstattung im Vordergrund stehen. Beide Varianten verfolgen somit unterschiedliche wirtschaftliche Zielsetzungen, ohne den zugrunde liegenden Prozess zu verändern.
Wann Pick to Light die wirtschaftlichere Lösung ist
Pick to Light eignet sich besonders für kostenbewusste Anwendungen, für Lagerbereiche mit hoher Skalierungsanforderung oder für Projekte, bei denen zunächst einzelne Zonen mit visueller Kommissionierung ausgestattet werden sollen. Auch bei häufigen Layoutänderungen oder bei temporären Erweiterungen bietet Pick to Light klare Vorteile.
Pick by Light bleibt die erste Wahl für anspruchsvolle Umgebungen mit höchsten Anforderungen an Display-Qualität und Langzeitstabilität. In vielen Projekten werden beide Varianten sinnvoll kombiniert, um unterschiedliche Lagerbereiche optimal auszustatten.
Begriffseinordnung für Pick-to- Light und Pick-by-Light
Die Begriffe Pick-to-Light und Pick-by-Light werden im allgemeinen Sprachgebrauch häufig synonym verwendet und beschreiben dasselbe visuelle Funktionsprinzip der beleglosen Kommissionierung mit lichtgestützten Anzeigen am Lagerplatz.
Bei LUCA werden beide Begriffe bewusst verwendet, um die Weiterentwicklung und Ausprägung eines gemeinsamen Systems verständlich einzuordnen – nicht, um unterschiedliche Systeme voneinander abzugrenzen.
- Pick-by-Light bezeichnet bei LUCA eine etablierte Display- und Systemlinie innerhalb dieses Ansatzes, die sich durch eine hochwertige Architektur und umfangreiche Funktionen und Optionen auszeichnet. Erfahren Sie mehr über unser Pick-by-Light-System.
- Pick-to-Light steht bei LUCA für den Systemansatz eines modularen, serienbasierten Kommissioniersystems, das wirtschaftlich für standardisierte Pickprozesse ausgelegt ist und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Beide Bezeichnungen basieren auf derselben LUCA-Softwareplattform und sind voll kompatibel. Pick-to-Light und Pick-by-Light Displays können gemeinsam in hybriden Systemlandschaften betrieben und flexibel kombiniert werden.
Allgemeine wirtschaftliche Definitionen finden Sie auf Wikipedia.
Häufige Fragen zu Pick to Light (FAQ)
Was ist Pick to Light einfach erklärt?
Pick to Light ist ein visuelles Kommissioniersystem, bei dem Mitarbeitende durch Displays und Lichtsignale direkt am Lagerplatz geführt werden. Das System zeigt an, wo ein Artikel entnommen werden muss und in welcher Menge. Dadurch werden Suchzeiten reduziert, Fehler vermieden und Kommissionierprozesse deutlich beschleunigt.
Im Unterschied zu papier- oder scannerbasierten Verfahren erfolgt die Benutzerführung vollständig visuell und direkt am Entnahmeo
Für welche Lagergrößen ist Pick to Light geeignet?
Pick to Light eignet sich für kleine, mittlere und große Lager. Besonders vorteilhaft ist das System bei Lagern mit klar definierten Lagerplätzen und wiederkehrenden Pickprozessen. Durch die modulare Display-Hardware kann Pick to Light sowohl in einzelnen Lagerzonen als auch lagerweit eingesetzt werden.
Unternehmen können mit einem begrenzten Bereich starten und das System bei Bedarf schrittweise erweitern.
Kann Pick to Light mit Pick by Light kombiniert werden?
Ja, Pick to Light lässt sich problemlos mit Pick-by-Light-Systemen kombinieren. Beide Lösungen basieren auf demselben Prozess- und Systemprinzip und unterscheiden sich hauptsächlich durch die eingesetzte Display-Hardware.
In der Praxis werden häufig Mischinstallationen umgesetzt, bei denen Pick to Light in kostenoptimierten Bereichen eingesetzt wird, während Pick by Light in Zonen mit besonders hohen Anforderungen verwendet wird.
Wie lange dauert die Implementierung eines Pick-to-Light-Systems?
Die Dauer der Implementierung hängt vom Umfang des Projekts und der Anzahl der Lagerplätze ab. Kleinere Pick-to-Light-Installationen lassen sich oft innerhalb weniger Wochen realisieren. Bei größeren Projekten erfolgt die Einführung in der Regel schrittweise, beginnend mit einem Pilotbereich.
Da kein Systemwechsel erforderlich ist, bleibt der laufende Lagerbetrieb während der Implementierung stabil.
Ist Pick to Light auch für wechselndes oder unerfahrenes Personal geeignet?
Ja, Pick to Light ist besonders gut für wechselndes oder unerfahrenes Personal geeignet. Die visuelle Benutzerführung ist intuitiv, sprachunabhängig und erfordert nur minimale Schulung. Neue Mitarbeitende können schnell produktiv arbeiten, ohne komplexe Anweisungen oder Geräte bedienen zu müssen.
Welche IT-Voraussetzungen sind für Pick to Light notwendig?
Für den Einsatz von Pick to Light ist ein angebundenes WMS oder ERP-System erforderlich, das die Pickaufträge bereitstellt. Die Anbindung erfolgt über standardisierte Schnittstellen oder Middleware. Bestehende IT-Systeme müssen in der Regel nicht ersetzt oder tiefgreifend angepasst werden.
Welche Vorteile bietet Pick to Light gegenüber papierbasierter Kommissionierung?
Im Vergleich zur papierbasierten Kommissionierung bietet Pick to Light eine deutlich höhere Prozesssicherheit. Suchzeiten entfallen, Fehlentnahmen werden reduziert und Rückmeldungen erfolgen automatisch in Echtzeit. Zudem verbessert sich die Ergonomie, da Mitarbeitende keine Listen oder zusätzlichen Geräte benötigen.


