Pick-by-Light Modul: PTF-12A-1

PTF-12A-1 Pick-by-Light Modul mit 12-stelligen Display und Tasten

PTF-12A-1

256 mm x 50 mm

Als Vorgängermodell zur Variante PTF-12M-1 wird dieses Anzeigenmodul überwiegend in laufenden Pick-by-Light-Systemen als Info-Display zur Anzeige eines Lagerortes, Charge oder Artikelnummer und gegebenenfalls Nulldurchgangs-Kontrolle oder Mengenanzeige verwendet.


Die zwölfstellige Anzeige selbst eignet sich auch zur Darstellung weiterer Mitarbeiter-Informationen oder der Bedienerführung. Diese Variante wird in Prozessabläufen eingesetzt, in denen eine alphanumerische Darstellung erforderlich ist. Dazu zählen zum Beispiel Produkteigenschaften, Chargen-/Artikel-Nummern und Ablaufschritte. Nach der Auftragsaktivierung über einen Scanner, HOST-System oder Fördertechnik leuchten die Fachanzeigen mit den entsprechenden Entnahmemengen und ggf. Mitarbeiter-Informationen auf.

Mehr Informationen in dem Hauptartikel: Pick-by-Light

Die Entnahme selber wird mit dem Quittierungstaster bestätigt. Über den Funktionstaster können diverse Individualfunktionen ausgelöst werden. Die angezeigten Informationen und der Ablauf an der Fachanzeige werden von dem LUCA-Server gesteuert und können individuell gestaltet werden.


Warum verschiedene Namen?

Pick-by-Light

Bei der Methode Pick-by-Light geht es um eine klassische Kommissionierung mit Hilfe von Fachanzeigen. Dabei zeigt das Pick-by-Light Display die Entnahmemenge direkt an dem Lagerfach. Das Pick-by-Light-System empfängt die Quittierung der Entnahme meistens per Tastendruck an dem Modul.

Pick-to-Light

Der Begriff wird oft falsch benutzt und damit oft mit Pick-by-Light verwechselt. Bei der Methode Pick-to-Light handelt es sich um eine Multi-Order-Picking Methode, bei der eine Verteilung von gerade kommissionierten Artikel auf verschiedene Aufträge in Vordergrund steht. Die Methode wird klassisch mit einem Kommissionierwagen (Pick-by-Cart) verwendet.

Put-to-Light

Die Methode Put-to-Light definiert klar eine Verteilung der Waren zu den Zielfächer. Als klassischer Beispiel kann hier der Nachschub in einem Flow Rack (Deutsch: Durchlaufkanal) genannt werden.


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