Pick by Light

Das ultimative System für Kommissionierung, Sequenzierung, Montage und Produktion


Was ist Pick by Light?

Pick by Light System planen und aufbauen?

Welche Hardware und Software braucht ein Pick by Light System?

Pick by Light selber bauen?

… und vieles mehr.


Auf alle diese Fragen geben wir Ihnen hier eine Antwort. Wir liefern professionelle Kommissioniersysteme auch mit Pick by Light. Alle unsere Systeme steuert der zentrale LUCA-Server. In diesem Artikel finden Sie die wichtigsten Informationen, technische Details, Anwendungsbeispiele und Preise zu unserem Pick by Light. Dieser Leitfaden ist an Planer, Techniker und Einkäufer gerichtet. Nehmen Sie sich Zeit und lesen Sie diesen Artikel sorgfältig durch.

In diesem und vielen weiteren Blog-Beiträgen erklären wir Ihnen selbst, wie Sie unser Pick by Light korrekt planen, einkaufen und einführen. Wir geben Ihnen nicht nur ein paar Tipps, sondern erklären ganz genau, wie Sie die Leistung Ihrer Kommissionierung steigern und gleichzeitig die Fehlerquoten minimieren können. Folgen Sie uns im Blog Newsletter und auf sozialen Medien und empfehlen Sie diesen Artikel weiter.

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Aber warum ist das Pick by Light so besonders? Was unterscheidet das System von den anderen Kommissioniersystemen? Wie ist ein modernes Pick by Light aufgebaut? Wo wird das System am besten eingesetzt und mit welchen Kosten müssen Sie rechnen? Auf alle diese Fragen werden wir Ihnen die Antwort geben. Lassen Sie uns starten …

Was ist ein Pick by Light System?

Pick by Light ist ein System mit elektronischen Displays an Lagerfächern und dient zur Kommissionierung, Sequenzierung und Konfektionierung von Artikeln in einem Lager oder Produktion. Dafür wird an jedem Lagerfach ein kleines Gerät mit LED’s, einem Display und mehreren Tasten montiert und mit der Steuerung über einen BUS verbunden.

Für Neulinge eine kurze Anleitung, bevor wir gleich mit den Details beginnen. Pick by Light ist eine sehr schnelle und fehlerfreie Methode zur Kommissionierung, Sequenzierung und Produktion. Nach der Aktivierung des Auftrages leuchten die LED’s und die Displays direkt an den Lagerfächern entsprechend auf. Dadurch kann der Mitarbeiter sehr schnell seine Lagerfächer finden und die Tätigkeit direkt dort bestätigen.

Es gibt viele Varianten und unterschiedliche Prozessabläufe, die wir kundenspezifisch gestalten. Wir entwickeln und liefern professionelle Lösungen mit Pick by Light. In der Display-Galerie finden Sie unsere aktuell verfügbaren Displays. Weitere allgemeine Informationen dazu finden Sie auch auf Wikipedia.

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Was ist eine beleglose Kommissionierung?

Bei einer beleglosen Kommissionierung unterstützt ein Computersystem direkt die Mitarbeiter. Es gibt keine Papierlisten mehr! Viele verschiedene Technologien unterstützen die beleglose Kommissionierung (siehe alle LUCA-Systeme). Das Pick by Light gehört weltweit zu den effektivsten und erfolgreichsten beleglosen, manuellen Kommissioniersystemen.

In einem herkömmlichen Lager kommissionieren die Mitarbeiter mit Papierlisten und markieren jede Auftragsposition mit einem Kugelschreiber auf der Liste ab. Nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Qualität ist von dem Personal sehr stark abhängig. Die Mitarbeiter suchen die Lagerfächer und können schnell einen Fehler machen.

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Leistung und Qualität mit Pick by Light

Die Leistung und Qualität sind gegenläufige Parameter. Daraus resultiert, dass, je mehr Leistung erwartet wird, desto weniger Qualität kann garantiert werden. Leistung und Qualität gleichzeitig zu erhöhen, ist also nicht sehr einfach.

Pick by Light liefert uns gerade ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Leistung und Qualität eindeutig steigen können. Die Leistung steigert bis zu 40%. Durch die gezielte Unterstützung der Zugriffe auf die Lagerfächer erhöht sich auch die Qualität um mehr als 15%. Bei Verwendung von Sensoren an den Displays kommen noch ca. 10% dazu.

Bei der Planung eines papierlosen Kommissioniersystems muss unbedingt die Wirtschaftlichkeit betrachtet werden. Pick by Light benötigt relativ viel Hardware, was die Beschaffung der Anlagen nicht gerade preiswert macht. Ob die Investition rentabel ist, muss eine ROI Berechnung zeigen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen, die Berechnungen durchzuführen.

Ist der Bedarf an der Leistung nicht besonders hoch und die Lagerflächen groß, liefern wir alternativ auch andere Technologien für die Kommissionierung wie Pick by Scan, Pick by Watch, Pick by Voice, etc.

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Pick by Light ist einfach und gleichzeitig absolut besonders!

Selbst ist eigentlich ist Pick by Light sehr einfach. An jedem Lagerfach ist ein Display mit LED’s und Tasten montiert. Unser zentrale LUCA-Server steuert das Einschalten der Displays und wartet auf die Benutzereingaben an den Tasten. So auf den ersten Blick ist das nichts Besonderes.

Technisch ist ein modernes Pick by Light ein großes Wunderwerk!

Nicht nur die gleichzeitige Kommunikation mit allen Displays ist hier so besonders, sondern auch die Reaktionszeiten nach Eingaben des Benutzers sind hier entscheidend.

Unsere Anlagen steuern problemlos mehrere tausend Displays gleichzeitig an. Das Geheimnis der Lösung liegt an dem professionellen BUS-System mit dem Namen PTF und an der Multitasking-Verarbeitung der Daten in unserem LUCA-Server. PTF ist der neue Standard der Pick by Light Kommunikation.

Pick by Light, Pick to Light oder Put to Light – was ist richtig?

Unsere Antwort lautet: alle Begriffe sind korrekt!

Wobei Pick by Light und Pick to Light werden oft als Synonyme verwendet, was eigentlich falsch ist. Selbst die Bezeichnung Pick to Light deutet schon auf eine Aktion, die etwas mit einer Abgabe zu tun hat. Pick to Light wird also oft als Bezeichnung einer Multi Order Picking Methode bei einem Pick by Cart System verwendet. Schließlich bei dem Begriff Put to Light handelt sich klar um eine Sortierung oder Nachschub.

Wir verwenden überwiegend den Begriff: Pick by Light, obwohl die anderen Begriffe ihre Berechtigung, je nach Funktion, auch haben.

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Wo wird Pick by Light eingesetzt?

Das Pick by Light System ist sehr vielseitig. Die Hardware selbst (Displays) dienen nur als Ausgabe- und Eingabe-Geräte. Die gesamte Logik der Steuerung, wie auch der Ablauf, findet in unserem LUCA-Server statt. Dadurch sind unsere Lösungen sehr flexibel und decken ein sehr breites Aufgabenspektrum ab. Kundenspezifische Anpassungen sind jederzeit möglich.

Folgende Branchen nutzen seit vielen Jahren erfolgreich unsere Systeme:

  • eCommerce: Kommissionierung und Nachschub im Versandlager
  • Automotiv: Sequenzierung von Warenkörben und JIT-Gestellen für die Montagelinien
  • Produktion: Montageplätze, Set-Bildung und Maschinenbestückung

Pick by Light wird überall dort eingesetzt, wo direkt an Lagerfächern oder an Maschinen einfache Informationen erwartet werden. Über diverse Tasten an den Anzeigen kann der Bediener entsprechende Eingaben machen.

Über die möglichen Erweiterungen vom Pick by Light können Sie in dem Artikel: “Pick by Light System” weiterlesen.

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eCommerce: Kommissionierung und Nachschub im Versandlager

In einem Versandlager wird das Pick by Light meistens für die Kommissionierung der A- oder B- Artikel verwendet. Diese schnelle Kommissioniermethode bringt enorme Vorteile für die Leistung und Qualität. Der Einsatz einer Fördertechnik in mit einem Materialfluss-System optimiert weiter noch das Gesamtsystem.

Bei Verwendung der Fördertechnik fahren die Versandkartons automatisch zu den einzelnen Kommissionierzonen. Erst nach der Ausschleusung erfolgt die Aktivierung des Auftrages und die passenden Displays leuchten auf. Die starke LED signalisiert die Position aus großer Entfernung. Wobei die Displays die Entnahmemenge direkt anzeigen. Danach quittiert der Mitarbeiter die Entnahme mit einem Taster direkt an der Anzeige.

Sollte der Warenbestand an dem Lagerfach nicht passen, kann der Mitarbeiter eine Meldung für eine Mindermenge direkt an dem Display eingeben.

Zusätzlich zu der Entnahme wird das Pick by Light System auch sehr erfolgreich bei der Unterstützung vom Nachschub eingesetzt. An den einzelnen Nachschub-Kanälen in einem Regal werden einfache “Put to Light” Displays montiert (z.B. https://www.luca.eu/ptf-l-6/). Bei Aktivierung der Nachschub-Aufträge leuchtet das entsprechende Display auf. Der Mitarbeiter wird direkt zu dem richtigen Lagerfach geführt. Die Quittierung erfolgt über den Taster am Display oder mit Hilfe eines Scanners.

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Automotive: Sequenzierung im Supermarket von Warenkörben und JIT-Gestellen

Pick by Light spielt bei der Vorbereitung der Montage als Warenkörbe und JIT-Gestelle in einem Automobilwerk eine sehr große und entscheidende Rolle. Die Vielzahl von Modellen und Varianten machen eine direkte Lagerung der Autoteile direkt an der Montagelinie, aus Platzgründen, unmöglich. Aus dem Grund werden die Autoteile auch in den benachbarten Hallen oder sogar bei entfernten Dienstleistern ausgelagert und “abgerufen”. Diese Lagerbereiche werden oft Supermarket (SuMA) genannt. Mehr über die Anforderungen der Automotiv-Branche lesen Sie hier: Automotiv.

Die Montagelinie eines Automobilwerkes muss zu 100% ohne Fehler und zum richtigen Zeitpunkt versorgt werden.

Die Vorbereitung der Autoteile in den Supermarkets wird als Sequenzierung bezeichnet. Über die Sequenzierung in der Automobilproduktion selbst werden wir bald einen separaten Artikel veröffentlichen. Bleiben Sie dran …

Unsere Systeme und der LUCA-Server sind speziell für Kunden mit hohen Qualitätsansprüchen entwickelt und für den störungsfreien Dauereinsatz perfekt geeignet. Das Quick-Click-System ermöglicht einen schnellen und einfachen Umbau des Systems. Dadurch werden die Anforderungen bei wechselnden Autoteilen (alternativen Teilen) problemlos erfüllt.

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Produktion: Montageplätze, Set-Bildung und Maschinenbestückung

In der Produktion kann das Pick by Light besonders vielseitig eingesetzt werden. An einem Montagetisch werden oft nicht nur eine, sondern mehrere Produktvarianten montiert. Die Bereitstellung der Komponenten erfolgt am Montagetisch meistens in kleinen oder größeren Behältern und Kartons. Eine große Vielzahl von Produktvarianten, wie auch ähnliche und verwechselbare Komponenten, können zu Problemen mit Qualität und Leistung führen. Dafür kann das Pick by Light sehr gut als Hilfe zum Einsatz kommen.

Nach Aktivierung der Aufträge leuchten die entsprechenden Displays direkt an den Komponenten auf. Der gesamte Montageablauf wird von einem vorhandenem System oder von unserem LUCA-Server gesteuert. Nicht nur die Zugriffe auf die Komponenten sind hier wichtig, sondern auch die korrekte Reihenfolge der Montage. Es ist sehr wichtig, dass das System den Mitarbeiter unterstützt und nach Möglichkeit seine eventuellen Fehler korrigiert (PokaYoke). Zusätzliche Sensoren an den Displays überwachen die Tätigkeiten und melden sofort Fehler bei eventuellen Verwechselungen.

Pick by Light kann ebenso sehr gut bei Set-Bildung und Maschinenbestückung eingesetzt werden. Diese Anwendungen sind jedoch sehr vielseitig und erfordern genaue Prozessplanung. Hierfür stehen wir Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

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Wie ist Pick by Light System aufgebaut?

Unser System ist stark modular und sehr flexibel aufgebaut. Alle verfügbaren Displays können gemeinsam verwendet werden. Die Hauptrolle der Steuerung übernimmt unser LUCA-Server. In dem Server realisieren wir nicht nur die Kommunikation zu den Displays, sondern steuern auch die gesamte Prozesslogik, wie auch die Anbindung an das übergeordnete System und der Zusatzkomponenten (z.B. Scanner, RFID-Reader, Maschinen, Fördertechnik, etc.).

Hier die Pick by Light Komponenten:

  • LUCA-Server (oft als virtueller Windows-Server)
  • Pick by Light – Controller (mehrere BUS-Systeme)
  • Montageschienen mit integriertem BUS-System
  • Pick by Light – Displays mit Quick-Click-System

Weitere Informationen zu dem Pick by Light System und den Erweiterungen erhalten Sie in einem separaten Artikel: Pick by Light System

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Pick by Light Controller

Die einzelnen Displays müssen mit Strom und Daten versorgt werden. Dafür sorgen die Pick by Light – Controller, die am Ethernet und Strom angeschlossen sind. Jeder Controller ist einer IP-Adresse zugeordnet und wird von dem LUCA-Server gesteuert.

Pick by Light Controller
Dieser Controller kann bis zu 400 Displays versorgen und steuern.

Ein einziger Controller hat mehrere BUS-Systeme und steuert (je nach Modell) ca. 100 – 400 Displays. Die intelligente Stromversorgung der Controller ist so konzipiert, dass alle Displays gleichzeitig leuchten können. In so einem kaskadierten System mit mehreren Controllern können insgesamt sogar über 50.000 Displays gleichzeitig funktionieren.

Die Reaktionszeiten auf die einzelnen Ereignisse sind sehr kurz und liegen nur in einigen Millisekunden. Zusammenfassend ist das gesamte System durchgehend stark multitasking fähig aufgebaut. Genau aus dem Grund können wir die schnellen Antwortzeiten garantieren.

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Montage-Schienen mit integriertem BUS

Erstens wird in einer Montageschiene aus Aluminium das BUS-System integriert (hier gelb markiert). Zweitens wird an der Montageschiene eine Doppel-Klemme installiert. Die Montageschiene wird dann an dem Controller mit einem 4-adrigen Kabel (Plus, Datensignal, Minus und Erdung) über die Doppel-Klemme angeschlossen. Im weiteren Verlauf kann das Kabel von der Doppel-Klemme zu einer weiteren Montageschiene geführt werden. Zwischen den einzelnen Pick by Light Anzeigen sind keine Kabel erforderlich! Dadurch ist unser System so sehr flexibel. Die Anzeigen können an einer beliebigen Stelle der Montageschiene eingesetzt werden. Die Verkabelung kann insgesamt über 300 Meter lang sein und wird als “Stern” oder “Seriell” ausgeführt.

Pick by Light Montageschiene

Das BUS-System ist mit 24V versorgt und darf auch ohne Abdeckung betrieben werden. Vorteil der offenen Lösung ist, dass ein Umbau der Anlage sehr einfach wird. Dafür müssen die Displays nur versetzt werden.

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Pick by Light Displays mit Quick-Click

Unsere Displays sind ohne Kabel (über Federkontakte) an dem BUS-System der Montageschienen angeschlossen, wobei jede Anzeige eine eindeutige MAC-Adresse hat. Über diese Adresse kann der Controller die Displays unterscheiden und gezielt ansteuern. Die Montage erfolgt ohne Werkzeug durch einfaches einklicken an die Montageschiene (Quick-Click-System).

Bei Bedarf kann der Lagerist die Pick by Light Anzeige mit einem einfachen Werkzeug von der Montageschiene entfernen und danach wieder einklicken. Mit diesem System ist jeder Umbau kinderleicht gemacht.

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Option: Pick by Light Sensor zur Überwachung der Zugriffe

Pick by Light Sensor
Der Sensor (nach oben) überwacht den Zugriff auf das Lagerfach und kann die Entnahme auch automatisch quittieren oder die Taste für die Quittierung freigeben.

Die absolute Innovation der Pick by Light Anzeigen ist die optionale Integration von Sensoren. Erstens, überwachen die Sensoren den korrekten Zugriff auf das Lagerfach. Zweitens, sie sichern die Quittierung bei der Entnahme. Drittens, sie können die Quittierung vollständig automatisieren. Je nach Montageort der Anzeigen sind die Sensoren nach unten oder nach oben ausgerichtet. Fast jeder Display kann mit einem Sensor ausgestattet werden.

Pick by Light Sensor schaltet die Quittierungs-Taste frei.

Eine Liste der Displays, die optional mit einem Sensor ausgestattet werden können, finden Sie hier.

Nur, wenn der Mitarbeiter korrekt in das Lagerfach zugegriffen hat, wird die Taste für die Quittierung freigeschaltet.

Eine manuelle Quittierung der Entnahme an dem Taster ist also nicht unbedingt erforderlich. Wir empfehlen jedoch eine vollständige automatische Quittierung nur bei Stückzahl = 1. Solche Entnahmen finden oft bei der Sequenzierung im Automotive statt.

Die Zählung der Stückzahl mit einem Sensor ist möglich, jedoch nur in seltenen Fällen empfehlenswert. Hier ist die Konstruktion der Lagerfächer und der Artikel entscheidend. Dabei muss jede Entnahme unbedingt nur ein einziges Sensorsignal erzeugen. Und genau das ist in der Praxis nur selten realisierbar.

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Pick by Light korrekt planen

Aus technischer Sicht besteht ein Pick by Light aus einzelnen BUS-Systemen mit einer maximalen Länge bis 500 Meter und bis zu 100 Displays. Aus diesem Grund müssen an jedem BUS und an jedem Kontroller bestimmte elektrische Regeln eingehalten werden. Nur dann kann das Gesamtsystem stabil und korrekt funktionieren.

Bei einer Planung von größeren Anlagen berechnen wir speziell folgende Parameter:

  • Leistung der Kontroller
  • Widerstand der gesamten BUS-Leitungen
  • Elektrische Kapazität des BUS-Systems

Entscheidend dabei ist, dass die gesamte Kommunikation zwischen den einzelnen Displays ohne Störungen abläuft. Jedes Display, jedes Kabel und jede Montageschiene haben eine eigene elektrische Kapazität, die in Summe einen bestimmten Wert nicht übersteigen darf.

Bei der Planung unserer Anlagen gehen wir davon aus, dass jedes Display gleichzeitig angesteuert werden kann. Manche anderen Anbieter geben eine Begrenzung der gleichzeitig eingeschalteten Displays vor. Wir machen das nicht! Wir haben eine intelligente Steuerung der Netzteile implementiert und haben dadurch immer genug Leistungsreserven zur Verfügung.

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Was passiert, wenn die berechneten Parameter nicht stimmen?

Selbst eine elektrische Überlastung der Controller führt dann zu einer automatischen Ausschaltung des Systems. Die automatischen Sicherungen schlagen dann zu.

Bei zu hoher Kapazität des Gesamtsystems sind die elektrischen Flanken der Signale so flach, dass die Empfänger nicht mehr arbeiten. Folge davon ist, dass die gesamte Kommunikation teilweise oder komplett gestört wird.

Die Antwort auf die Frage lautet: Dann planen wir die Verkabelung und die Verteilung der Kontroller so um, bis alles passt. Grundsätzlich ist das alles nicht schwierig, muss jedoch unbedingt bei jeder Anlage berücksichtigt werden. Genau aus diesem Grund verwenden wir bei unseren Pick by Light Anlagen ein Spezialkabel mit einer geringen elektrischen Resistanz und Kapazität.

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Welche Reserven müssen wir einplanen?

Grundsätzlich kann die Frage nicht sehr einfach beantwortet werden. Bei der Pick by Light Planung berücksichtigen wir gemeinsam mit den Kunden den erforderlichen Bedarf. Wir berücksichtigen dabei immer den Umbau- und Ausbau-Plan. Bei manchen Anlagen liegt der Bedarf für Reserven bei 2-3%, bei einigen jedoch bei 10-12%. Daher, klären wir diese Frage immer im Rahmen der Gespräche bei der Erstellung des Pflichtenheftes.

Wichtig: Reserven für Ausbau und Umbau berücksichtigen!

Für die Planung reicht uns im Normalfall ein Layout der geplanten Anlage. Genau aus unserer Planung ergeben sich dann die Positionen der Kontroller und der Kabeltrassen. Basierend darauf kann der Kunde danach seine Spannungsversorgung und Netzwerkanschlüsse vorbereiten.

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Pick by Light Montage einfach gemacht

Damals, in den 90′ Jahren war die Pick by Light Montage sehr aufwendig. Jedes Display hat ein eigenes Kabel zu einem kleinen Mini-Kontroller in dem Montageschiene gehabt. Alle Mini-Kontroller waren wiederum über ein BUS-System mit einem großen Controller verbunden. Die großen Controller waren dann an einem PC über viele serielle Schnittstellen angeschlossen. Sehr, sehr viele Kabel …

Heute ist die Montage schnell und einfach, sodass die Kosten auch gering bleiben. An Regalen oder Trägern werden Aluminium-Schienen montiert. Ein einziges 4-adriges Kabel verbindet die Schienen mit dem LAN-Controller. Durch das Quick-Click-System lassen sich die Anzeigen sehr leicht und ohne weitere Verkabelung auf die Schienen montieren. Für eine perfekte Verbindung zwischen dem Display und dem BUS-System sorgen optimale Federkontakte.

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Pick by Light selber bauen?

Diese Frage kann definitiv mit einem “Ja” beantwortet werden. Wie genau das geht und was Sie dafür brauchen und vorbereiten müssen, erklären wir Ihnen in einem separaten Artikel. Wir unterstützen Sie natürlich auch bei der Planung sehr gerne. Lesen Sie dazu hier weiter: Pick by Light selber bauen.

… und wenn nicht gebohrt werden darf?

Kein Problem! In solchen Fällen liefern wir Ihnen die Montageschienen mit Magneten aus. An den Schwer-Last-Regalen (SLR) halten die Magnete hervorragend. Je nach Länge und Anzahl der Displays montieren wir in Abständen von ca. einem Meter jeweils ein Magnet. In dem Fall erfolgt die Endmontage nur in wenigen Minuten! Nach dem “Klack” muss nur das BUS-Kabel mit 4 Adern angeschlossen werden. So einfach geht das.

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Wie flexibel kann Pick by Light umgebaut werden?

Durch das spezielle Quick-Click-System ist der Umbau sehr einfach. In den Aluminiumprofilen ist ein BUS-System integriert. Die Anzeigen sind über drei Federkontakte angeschlossen, sodass die Strom- und Datenversorgung gewährleistet ist. Um die Displays auszubauen, brauchen Sie nur ein einfaches Werkzeug. Keine Kabel und keine Schrauben. Danach können Sie die Position der Anzeigen einfach ändern. Die Steuerung erkennt die Displays automatisch wieder. Für eine einfache Umlagerung innerhalb einer Kommissionierzone ist nicht mal eine IT-Umstellung erforderlich. Das Display kann mit der Ware einfach versetzt werden.

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Neue Pick by Light Anzeigen hinzufügen oder austauschen

Auch sehr einfach… Ein neues Display wird per Quick-Click einfach in das Aluminiumprofil eingeklickt. Mit einem kleinen Werkzeug (Spachtel) lassen sich die montierten Anzeigen aus den Profilen sehr einfach entfernen. Über eine Web-Oberfläche können die Displays danach sehr einfach konfiguriert werden. Bei einer Systemerweiterung melden sich die neuen Anzeigen im System voll automatisch an. Am Anfang hat jedes Display den Namen seiner physikalischen Adresse. Über die Konfiguration wird die voreingestellte Bezeichnung auf die gewünschte Bezeichnung (z.B. Lagerort) angepasst. Der Austausch der Anzeigen ist ebenfalls sehr einfach. Dabei werden nur die physikalischen Adressen der ausgewechselten Displays getauscht. Der Rest passiert automatisch. Über die Software wird auch die Zuordnung zu den Zonen konfiguriert. Wer kann den Austausch oder die Konfiguration der Displays vornehmen? Eigentlich jeder, der die Berechtigung hat, das web-basierte Konfigurationsprogramm zu bedienen. Für den Umbau oder Erweiterungen müssen keine Techniker beschäftigt werden.

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Kommissionierzonen

Sie sind in einem großen Versandlager, wo mehrere Bereiche zu finden sind. Je größer das Lager, desto mehr Strukturen sollen sie auch erkennen. Sie sehen unterschiedliche Mitarbeiter, die gleichzeitig unterschiedliche Aufträge kommissionieren.

Genau aus dem Grund ist die Aufteilung des Lagers in mehrere Kommissionierzonen notwendig. Jede Zone bearbeitet eigene Teilaufträge. Ebenso wird auch das Pick by Light in logische Zonen aufgeteilt. Den Aufbau der Hardware werden wir noch später separat behandeln. Erst geht es hier um die logische Aufteilung. Danach machen wir uns Gedanken über die Hardware.

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Wie groß soll eine Kommissionierzone sein?

Grundsätzlich kann die Frage so einfach nicht beantwortet werden, insofern weitere Fakten nicht bekannt sind. Die Größe der Kommissionierzone hängt von vielen Faktoren ab, weshalb erst eine gründliche Analyse die korrekte Antwort geben kann. Das Wichtigste ist, dass die Mitarbeiter eine sehr gute Orientierung behalten. Der Zugriff auf die Ware soll schnell und gezielt sein. Dabei muss die Qualität der Kommissionierung so hoch wie möglich sein.

Das System muss für den Mitarbeiter unterstützend und nicht störend arbeiten.

An einer halbautomatischen Kommissionieranlage mit Fördertechnik, Pick by Light und Durchlaufregalen, haben die Kommisionierzonen ca. 6-8 m Länge. Die Fördertechnik dient hier auch als Buffer, wobei die korrekte Verteilung der Ware in der Zone durch die A/B/C Analyse erreicht wird. Sehr wichtig ist, dass der Mitarbeiter alle Lichter gut im Blick behält und möglichst kurze Laufwege hat.

Bei komplett manuellen Anlagen mit Kommissionierwagen ist die Größe der Kommissionierzone sehr unterschiedlich. Manchmal sind die Zonen sehr lang und werden sogar gleichzeitig von mehreren Mitarbeitern bedient. Wie das geht, erfahren Sie gleich …

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Schnelle Navigation

Eine einzige Kommissionierzone kann auch mehrere hundert Displays haben. Manchmal muss auch der Kommissionierer mit seinem Rücken zu dem Pick by Light stehen (B- oder C-Artikel). Um den Überblick über die Lagerfächer zu behalten, werden spezielle Displays für schnelle Navigation eingesetzt. Auf einem Blick kann dort der Kommissionierer erkennen, wo ungefähr die aktiven Lagerfächer positioniert sind (links-unten, rechts-oben, Mitte oder im Rücken). Damit wird jedem Lagerfach ein Segment der Navigationsanzeige zugeordnet. Nach jeder Quittierung aktualisiert die Pick by Light Steuerung die Navigationsanzeige automatisch.

Zusätzlich zu der grafischen Darstellung der aktiven Aufträge, zeigt die Navigationsanzeige die Anzahl der offenen Entnahmen. Die Praxis zeigt, dass durch den Einsatz der Navigation die Arbeit für den Kommissionierer viel entspannter und schneller ist. Daraus resultiert eine gesamte Leistungssteigerung von ca. 5-7%. Die geringen Kosten der Funktion rechtfertigen die Investition.

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Dürfen in einer Kommissionierzone mehrere Mitarbeiter arbeiten?

Ja! Die Antwort ist eindeutig, insofern der LUCA-Server eingesetzt wird. Mit unserem System können mehrere Mitarbeiter in einer Kommissionierzone arbeiten. Wir haben an den Displays mehrfarbige LED’s zur Verfügung. Jedem Mitarbeiter und seinem Auftrag ist eine separate Farbe zugeordnet. Das Problem der gleichzeitigen Zugriffe auf die Fächer ist komplex, jedoch von uns sehr gut gelöst. In dem LUCA-Server wurde dafür ein spezielles Verfahren für Synchronisation der Ausgaben und Zugriffe auf die gleichen Fächer entwickelt.

Dieses Verfahren ermöglicht eine korrekte Koordination zwischen den einzelnen Prozessen für mehrere Mitarbeiter und Aufträge. Jeder Mitarbeiter arbeitet mit eigenen Daten. Jeder Prozess der Kommissionierzone sendet jedoch die Telegramme nicht direkt zu Pick by Light, sondern zu einem Synchronisationsmodul. Das Modul ist dann für die korrekte Koordination der Zugriffe auf die gemeinsamen Lagerfächer zuständig.

Wollen Sie wissen, wie genau das geht? Das Thema werden wir bald in einem separaten Blog-Artikel behandeln. Bleiben Sie dran…

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Können die Kommissionierzonen flexibel aufgeteilt werden?

Die Funktion ist möglich, aber sehr komplex. Von der Herausforderung ist nicht nur selbst das Pick by Light, sondern auch die Lagerverwaltung (WMS), wie auch die Steuerung der Fördertechnik betroffen. Ob die dynamische Aufteilung der Kommissionierzonen wirklich praktikabel ist, können wir bis heute noch nicht mit einem klaren “Ja” beantworten. Wir untersuchen diese Anforderungen immer sehr gründlich und präzise, bevor solche Anlagen entstehen. Wir haben bereits viele Varianten der Lösung entwickelt, jedoch war fast jede Lösung sehr kundenspezifisch. Einige Beispiele davon werden wir Ihnen noch bald in unseren weiteren Blog-Artikeln darstellen.

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Pick by Light Ablauf und die Arbeitsschritte

Kennen Sie eine Anlage, die genau gleich der anderen ist? Wir leider nicht. Sehr oft sind die Anforderungen für das Pick by Light sehr unterschiedlich. Wir integrieren in unseren Systemen verschiedene Lösungen und bauen die Ablaufprozesse sehr oft kundenspezifisch auf. Natürlich gibt es wie bei jeder Lösung vergleichbare Teilabläufe, jedoch überwiegen die Kundenwünsche bei der Standardisierung. Die gesamte logische Datenverarbeitung übernimmt der LUCA-Server. Lesen Sie weiter und noch mehr zu erfahren.

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Start der Kommissionierung

Beim Start der Kommissionierung gibt es schon mehrere Möglichkeiten. Aber wie kann das Pick by Light die korrekten Aufträge starten? Kann auch dabei die Vollständigkeit des letzten Auftrages überprüft werden? Hier werden Ihnen die Antworten auf die Fragen gegeben. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Start-Methoden:

  • Start über einen Beleg mit Barcode
  • Beleglose Kommissionierung (FIFO oder externer Trigger)

Wenn die Kartons oder Behälter mit einem Barcode (1D oder 2D) gekennzeichnet sind, können für die Pick by Light Aktivierung stationäre oder mobile Scanner verwendet werden. Die Aktivierung kann in dem Fall ebenfalls über den Lieferschein oder Rechnung erfolgen. Die RFID-Technologie wird ebenso unterstützt.

Bei beleglosen Systemen starten die Aufträge meistens automatisch, entweder aus einem Datenbuffer oder durch eine automatische Ausschleusung der Behälter über eine Fördertechnik. In beiden Fällen überwacht der LUCA-Server die einzelnen Vorgänge und sichert die passende Qualität. Bei manchen Lösungen wird der Start des nächsten Auftrages erst möglich sein, wenn der vorherige Auftrag komplett abgeschlossen ist. Sollte hier ein Fehler passieren, generiert das System eine Fehlermeldung.

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Gleichzeitig, Sequenziell oder Seitenweise?

Wenn Sie die Kommissionierung schon gestartet haben, müssen die Displays eigentlich jetzt leuchten. Aber wie sollen sie am besten leuchten? Alle zusammen, eins nach dem anderen, erst die eine und dann die andere Seite einer Regalgasse? Mit unterschiedlichen Methoden erreichen wir unterschiedliche Ziele. Als Planer müssen Sie den genauen Ablauf gut verstehen und die korrekte Methode auswählen, wobei die kognitive Ergonomie berücksichtigt werden muss. Dieser Punkt ist bei der Erstellung der Systeme sehr wichtig. Lassen Sie sich Zeit, um eine optimale Lösung zu finden.

Obwohl ein Pick by Light Display vom Prinzip sehr einfach ist, kann der Ablauf sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Die Steuerung dafür übernimmt ein Softwaremodul auf dem LUCA-Server. Bei Bedarf setzen wir auch verschiedene Techniken gleichzeitig ein. Bei den einfachen Anlagen leuchten alle Displays in einer Kommissionierzone gleichzeitig auf. Das ist auch der Standard. In anderen Fällen bilden wir eine Picking-Route und steuern die Entnahmen sequenziell.

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Bestätigung der Entnahme und Auftragsende

Sind alle Artikel kommissioniert, quittiert der Mitarbeiter die Entnahme mit dem Taster. Die Bestätigung der Entnahme löst eine Rückmeldung an das übergeordnete Lagerverwaltungssystem aus.

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Pick by Light Kosten

Wir erstellen Ihnen gerne ein Angebot für ein Pick by Light System. In einem weiteren Artikel haben wir verschiedene Ausführungen von Pick by Light beschrieben und die erforderlichen Informationen definiert. Wir unterstützen Sie auch gerne bei Ihrer Planung. Kontaktieren Sie uns hier.

Weiterlesen: Pick by Light System

Pick by Light seit über 20 Jahren

In 1988 war Udo M. ein junger Logistiker eines Pharmakonzerns und musste sein Versandlager unbedingt verbessern. Es gab dort viele Probleme mit Leistung und Qualität, wobei die damalige Computertechnik schon sehr modern war. Papierlisten und Kugelschreiber waren die einzigen Hilfen der Kommissionierung.

Udo hat das Problem seinem guten Schulfreund Rainer geschildert. Ebenso einige Wochen später hat Rainer K. (junger Elektroniker aus Iserlohn) beschlossen, das erste “Paperless Order Picking” zu entwickeln. Udo war von der Idee sehr begeistert. Ein großes System mit vielen Displays. Die Anzeigen sollten die Entnahmemenge direkt am Lagerfach signalisieren. Keine Papierlisten und keine Kugelschreiber mehr! “Einfach und genial!” sagte Udo.

So ist das erste Pick by Light mit über 2.200 Anzeigen entstanden, wobei die Aufgabe für Rainer und sein Team doch nicht so einfach war, als erst gedacht. Es hat aber funktioniert. Die Leistung der Anlage ist deutlich gestiegen, ebenso die Fehlerquote fast auf Null gesunken. Wollen Sie das auch? … dann sind Sie hier richtig!

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Fazit

In der Logistik und Produktion gehört Pick by Light zu den besten und sehr verbreiteten Kommissionierlösungen. Die einfache Montage und die flexiblen Umbaumöglichkeiten machen das System sehr attraktiv. Bei vielen Lagerfächern in großen Lägern ist jedoch der Preis auch hoch. Daher ist es sinnvoll, das System für die Kommissionierung von A-Artikeln einzusetzen und die B- und C-Artikel mit anderen Technologien zu unterstützen.

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