Pick-by-Light / Pick-to-Light

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Was ist Pick-by-Light / Pick-to-Light und wann ist der Einsatz von einem Pick-by-Light System in der Kommissionierung, Montage oder Produktion wirklich sinnvoll? Hier erklären wir Ihnen alles ganz genau, zeigen die Hardware und Software, die Sie für das System brauchen. Die besten Informationen, Tipps und Tricks von den Experten für die papierlosen Systeme 2021.

Was ist Pick-by-Light / Pick-to-Light?

Pick-by-Light, bestehend aus Fachfachanzeigen, gehört zu den beleglosen Kommissionierverfahren und unterstützt den Kommissionierer mit Licht bei der Kommissionierung. Die Entnahmemenge wird direkt am Lagerfach angezeigt und am Quittiertaster bestätigt.

Eine wissenschaftliche Kurzdefinition: Pick-by-Light / Pick-to-Light Definition.

Pick-by-Light (zu Deutsch etwa „Kommissionieren nach Licht“) gehört zu den „beleglosen“ Kommissionierverfahren. Anstelle einer Kommissionier- oder Pickliste werden dem Kommissionierer die zu pickenden Artikel und Mengen über eine direkt am Entnahmefach angeordnete Fachanzeige übermittelt.

Quelle: Pick-by-Light – Wikipedia

Pick-by-Light und Pick-to-Light sind Synonyme, die wir weiter nur einzeln benutzen werden. Mehr über die Geschichte erfahren Sie in dem Artikel: „Geschichte und Entwicklung von Pick-by-Light„.

Pick-by-Light Hardware

Hier zeigen wir Ihnen die Pick-by-Light Displays, die am häufigsten eingesetzt werden. Die Gesamtliste aller verfügbaren Displays finden Sie unter: Pick-by-Light Hardware.

PTF-L-6

Pick to Light

PTF-3N-4

Pick by Light Hardware

PTF-CTRL2

Pick-to-Light System

weitere Displays finden sie hier:

Die Pick-by-Light Hardware führt den Kommissionierer mit Licht und besteht aus Fachanzeigen, Controllern und Zubehör. Der Kommissionierer muss schnell und ohne Fehler das Display am Lagerplatz finden, die Menge ablesen und die Entnahme der Produkte mit dem Quittiertaster am Fach bestätigen.

  • Controller (Kommunikation und Stromversorgung)
  • Montageschienen mit integriertem BUS (hier gelb dargestellt)
  • Fachanzeigen mit Signallampen (2 x 7 Farben), Stückzahlanzeige und einem Quittiertaster
  • Verkabelung mit 4-adrigen Kabel zwischen den Montageschienen und Controller

In diesem Beitrag finden Sie die wichtigsten Informationen zu dem Kommissioniervorgang und Arbeitsablauf direkt vom Hersteller. Warum sind die papierlose Kommissioniersysteme so besonders und wie hoch sind die Fehlerquoten? Was unterscheidet das System von den anderen Verfahren? Wie ist ein modernes Pick-to-Light aufgebaut? Wo wird es am besten eingesetzt? Gibt es auch andere Kommissioniersysteme?

Langjährige Erfahrung in der beleglosen Kommissionierung
Logistik und Produktion 2021
Pick-by-Light

Anwendungsgebiete

Folgende Branchen nutzen seit vielen Jahren unser System und die Kommissionieraufgaben zu unterstützen:

  • eCommerce: Kommissionierlager, Nachschub, Sortierstation im Versandlager
  • Automotive: Batch-Verarbeitung und Sequenzierung von Warenkörben und JIT-Gestellen für die Montagelinien
  • Produktion: Montageplätze, Set-Bildung und Maschinenbestückung

Das Pick-to-Light System ist als Kommissioniermethode sehr vielseitig, unterstützt den Kommissionierer und meidet die Pickfehler. Das Anwendungsgebiet ist groß. Weitere Details dazu erfahren sie in dem Artikel: Wo wird Pick-by-Light eingesetzt?

Pick-by-Light System

Ein Pick-by-Light System gehört zu dem besten Kommissioniersystemen, ist modular und sehr flexibel aufgebaut. Die Anbringung der Anzeigen an jedem Entnahmeort ist einfach und die spätere Umbaumöglichkeiten unkompliziert. Regale oder mobile Konstruktionen eigenen sich dafür hervorragend. Die Funktionen sind klar strukturiert und die Lichtsignale eindeutig. Das System unterstützt diverse Geräte, wie Barcodescanner, RFID-Reader, Waagen, etc. Fast alle Displays sind mit mehreren Zusatztasten ausgerüstet um Fehlbestände zu korrigieren (Plus, Minus und F-Taste für Sonderfunktionen). Einige Displays haben nur eine einfache Signallampe und Quittiertaster.

Mehr Details finden Sie in dem Artikel: Pick-by-Light System

Pick by Light System
Das Pick-to-Light System mit Fachanzeigen an einer Montageschiene mit integrierten BUS benötigt keine Kabel. Anbringung der Displays erfolgt mit einfachen Clickmechanismus. Die Module können sehr einfach versetzt und verschoben werden.

Optionen:

  • Sensor für automatische Quittierung überwacht den Eingriff auf das Lagerfach (Zugriffsüberwachung).
  • Digital I/O für Empfang und Sendung externer Signale.
  • Beep-Ton

Das System wird durch die LUCA-Software in Echtzeit gesteuert. Die Anbindung an das Lagerverwaltungssystem, Materialfluss und Fördertechnik erfolgt über den LUCA-Server, der die gesamten Abläufe steuert.

Pick-to-Light Sensor

Eine wichtige neue Funktion bei der Entnahmebestätigung hat der Pick-to-Light Sensor. Über- oder unterhalb der Fachanzeige kann optional ein Sensor eingebaut werden. Der Sensor überwacht die Zugriffe und quittiert automatisch die Tätigkeiten. Die zu pickende Ware kann jedoch damit nicht gezählt werden. Die automatische Zugriffskontrolle basiert auf modernen TOF Lichtsensor.

Die Montage der Sensoren muss genau abgestimmt werden. Der Sensor als Lichttaster kann 15-20 cm ohne Reflektionsspiegel messen. Mit einem Spiegel kann der Sensor sogar auf 80-100 cm verwendet werden.

Standard-Anbindung des Pick-by-Light Systems

Die Standard-Schnittstelle oder Anbindung eines Pick-by-Light Systems an ein übergeordnetes System wird über TCP/IP-Socket Interface realisiert. Die Vorteile und Flexibilität der einfachen und schnellen Anbindung haben großen Einfluss auf viele Funktionen des Lagerverwaltungssystems.

Es werden zwei asynchrone TCP/IP-Kanäle für die Datenübertragung realisiert. Das erste Kanal für die Aktivierung der Displays und das zweite Kanal für die Rückmeldungen der Quittierungen, Korrekturen oder Sondermeldungen. An jedem Kanal wird eine Empfangsquittierung gesendet. So werden die Daten schnell sehr sicher Übertragen.

Die Details dazu erfahren Sie in dem Artikel: Standard-Interface eines Pick-by-Light Systems.

Funktionsweise und Ablauf in einem Kommissionierverfahren

Wie alle papierlose Kommissionierverfahren basiert der Pick-by-Light Ablauf auf einer Pickliste mit Kommissionieraufträgen. Die Daten übermittelt das Lagerverwaltungssystem und verteilt sie in die passenden Kommissionierbereiche. Es gibt viele Varianten der Funktionsweise.

Wie funktioniert ein Pick-to-Light Ablauf?

Als Pick-to-Light Ablauf bezeichnet man die einzelnen Arbeitsschritte. Die optimalen Kommissionierprozesse sind für einen Kommissionierer, seine Leistung und Qualität sehr wichtig. Der Picker soll sicher und schnell mit Hilfe der Fachanzeigen zu seinem Lagerplatz geführt werden und mit dem Quittiertaster die Entnahme bestätigen. Die Pickfehler müssen auf absolutes Minimum reduziert sein. Um die Kommissionierprozesse richtig zu gestalten müssen Sie einige Details beachten.

Schnell zusammengefasst:

  1. Der Kommissionierauftrag wird mit einem Barcodescanner, RFID oder automatisch aktiviert und der Prozess gestartet.
  2. Alles Displays mit Signalleuchten und Mengenanzeigen leuchten auf.
  3. Der Kommissionierer führt die Entnahme der angezeigten Mengen.
  4. Die Quittierung der Entnahme erfolgt mit dem Quittierungstaster direkt an dem Lagerfach.
  5. Nach Quittierung der Entnahme schaltet das System die Fachanzeigen aus und ändert die Bestandmenge im Lagerfach automatisch ab.

Die Anforderungen für die optimalen Zugriffe auf ein Lagerfach sind in der Lösung sehr unterschiedlich. Der Kommissionierer soll dem Lichtsignal am Lagerort schnell folgen, die Mengen an der Mengenanzeige eindeutig ablesen und die Bestätigung sicher durchführen (kurze Anlernzeit und Suchzeit). Die Pickliste gibt es nicht und der Kommissionierer hat die Hände frei. Das ist ein großer Vorteil von diesem Kommissioniersystem. Die zu pickenden Mengen sollen von dem LVS so berechnet werden, dass die Mengenkorrekturen entfallen.

Der Standard-Prozess

Es gibt bei LUCA Standard-Pakete, in denen der Pick-by-Light Ablauf bei der Kommissionierung in einem Lager schon zu 80% alle Anforderungen der Kommissionierer erfüllt. Ziel ist, die Fehlerquote zu minimieren und den Kommissioniervorgang und Kommissionierprozesse zu beschleunigen. Sehr oft sind die Anforderungen für das System jedoch sehr speziell. Wir integrieren verschiedene Lösungen und bauen den Ablauf auch kundenspezifisch auf. Die gesamte logische Datenverarbeitung übernimmt unser LUCA-Server.

Start der Verarbeitung

Wie kann man die korrekten Aufträge starten? Kann auch dabei die Vollständigkeit des letzten Auftrages überprüft werden? Grundsätzlich gibt es hier zwei unterschiedliche Start-Methoden:

  • Start über einen Beleg mit Barcode
  • Beleglose Kommissionierung (FIFO oder externer Trigger)

Wenn die Belege, Kartons oder Behälter mit einem Barcode (1D oder 2D) gekennzeichnet sind, können in dem Pick-by-Light Ablauf stationäre oder mobile Scanner verwendet werden (Scan). Die Aktivierung der Anzeigen kann in dem Fall ebenfalls über den Lieferschein oder Rechnung erfolgen. Die RFID-Technologie wird ebenso unterstützt.

Bei dem Ablauf startet der Prozess meistens automatisch, entweder aus einem Datenbuffer oder durch eine automatische Ausschleusung der Behälter über eine Fördertechnik. In beiden Fällen überwacht der LUCA-Server die einzelnen Vorgänge und sichert die passende Qualität. Bei manchen Lösungen wird der Start des nächsten Auftrages erst möglich sein, wenn der vorherige Auftrag komplett abgeschlossen ist. Sollte hier ein Fehler passieren, generiert das System eine Fehlermeldung.

Gleichzeitig, Sequenziell oder Seitenweise?

Wenn Sie den Ablauf schon gestartet haben, müssen die Displays an den Fächern jetzt leuchten. Aber wie sollen sie am besten leuchten? Alle zusammen, eins nach dem anderen, erst die eine und dann die andere Seite einer Regalgasse? Handelt sich hier um eine Batchkommissionierung?

Mit unterschiedlichen Methoden erreichen wir unterschiedliche Kommissionieraufgaben. Als Planer müssen Sie den genauen Pick-to-Light Ablauf an dem Lagerfach gut verstehen und die korrekte Methode und die Einheiten auswählen, wobei die kognitive Ergonomie berücksichtigt werden muss. Dieser Punkt ist bei der Erstellung der Systeme und der Bestückung der Regale und Definition der Kommissionierbereiche sehr wichtig. Lassen Sie sich Zeit für die Anpassung, um eine optimale Lösung zu finden. Erfahren Sie mehr dazu in einem Artikel: „So planen Sie ein Pick-by-Light System

Obwohl ein Display vom Prinzip sehr einfach ist, kann der Vorgang sehr unterschiedlich aufgebaut sein. Die Steuerung dafür übernimmt ein Softwaremodul auf dem LUCA-Server. Bei Bedarf setzen wir auch verschiedene Techniken gleichzeitig ein.

Bei den einfachen Anlagen leuchten alle Displays und Signallampen in einer Kommissionierzone gleichzeitig auf. Die Reihenfolge bei der Entnahmen der Ware ist dann beliebig. In anderen Fällen bilden wir eine Picking-Route und steuern die Entnahmen erst nach der Quittierung sequenziell.

Bestätigung der Entnahme und Auftragsende

Sind alle Artikel kommissioniert, quittiert der Picker die Entnahme an dem Fach mit dem Quittiertaster. Stimmt die Menge nicht, können die Korrekturtasten (+/-) verwendet werden, um die Mengenkorrekturen vorzunehmen. Die Bestätigung der Entnahme löst eine Rückmeldung an das übergeordnete Lagerverwaltungssystem (LVS) aus. Dort werden die Bestandsänderungen in Echtzeit durchgeführt.

Manchmal werden auch Put-to-Light Anzeigen bei einem Multi-Order-Picking als Unterstützung des Put-Vorgangs in der Logistik benutzt (Putwalls). Das Thema wird aber von noch uns separat beschrieben.

Pick-by-Light als Unterstützung in der Montage

Die Arbeit bei einer Montage besteht oft aus vielen Schritten, in denen der Mitarbeiter gemäß der Montageanleitung in viele Behälter korrekt greifen muss. Ein Montagevorgang mit einer Bauanleitung auf einem Zettel ist nicht optimal. Die leuchtenden Displays können die Leistung und die Qualität deutlich steigern.

Mehr dazu erfahren Sie in dem Artikel: Pick-by-Light Montage

Pick by Light Montage
Pick-by-Light am Montagetisch unterstützt optimal die Montage

Wie gut ist Pick-by-Light und was kosten das System?

Die Leistung und Qualität sind gegenläufige Parameter. Daraus resultiert, dass, je mehr Leistung erwartet wird, desto weniger Qualität kann der Kommissionierer leisten und die Fehlerquoten steigen. Leistung und Qualität gleichzeitig zu erhöhen, ist bei keiner der Kommissioniermethoden einfach. Schneller und güstiger. Das ist das Ziel. Die Lösungsmöglichkeit der Steuerungssoftware ist nicht alles. Wichtig sind auch die einfache Umbaumöglichkeiten.

Als führendes Kommissionierverfahren liefert uns Pick-by-Light gerade ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Leistung und Qualität durch die Lichtsignale schnell steigen können und die Bedienerführung bei sofortige Bestandsänderung verbessert wird. Kommissioniersystem der besonderen Klasse.

Die Leistungen

Die Leistung steigt bis zu 40%. Durch die gezielte Unterstützung der Zugriffe auf das Lagerfach, erhöht sich auch die Qualität um mehr als 15%. Dadurch werden die Pickfehler und die Anlernzeit minimiert. Bei Verwendung von Sensoren steigt die Qualität noch um weitere ca. 10%.

Die ROI-Rechnung und die Kosten

Bei der Planung des Systems muss unbedingt die Wirtschaftlichkeit und die Effizienzsteigerung betrachtet werden. Das System benötigt relativ viel Hardware, was die Beschaffung der Anlagen nicht gerade preiswert macht. Die Kosten für die Projekte sind durch den Aufwand bei der Hardware gerechtfertigt. Rechnen Sie als Budget mit 100,- € pro Lagerfach.

Ob die Investition für das Unternehmen rentabel ist, muss eine ROI-Berechnung zeigen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen, die Berechnungen durchzuführen und erklären die Details. Ist der Bedarf an Leistung nicht besonders hoch und die Lagerflächen groß, liefern wir alternativ auch andere Technologien.

Vorteile und Nachteile

Die Vorteile

  1. Sehr geringe Suchzeit der Artikel und Steigerung der Effizienz und Produktivität
  2. Der Bediener hat die Hände frei beim Kommissionieren und große Bewegungsfreiheit
  3. Mehrsprachige Verwendung mit kurze Anlernzeit für wechselndes Personal
  4. Weniger Pickfehler von falschen Artikeln und keine fehlenden Entnahmen
  5. Ermöglicht sehr hohe Leistung des Kommissionierers und kurze Durchlaufzeiten in dem Arbeitsablauf
  6. Schnelle und genaue Mengenkorrektur direkt am Lagerplatz und direkte Rückmeldungen der Bestandsänderung an das Lagerverwaltungssystem

Die Nachteile

  1. Relativ hohe Anschaffungskosten.
  2. Schwierige Verwendung bei freistehenden Paletten (spezielle Konstruktion erforderlich).

LUCA als Anbieter und Hersteller der Pick-by-Light / Pick-to-Light Systeme?

Als Hersteller von Kommissionierlösungen ist LUCA Logistic Solutions, dank der professionellen Software des LUCA-Kommunikations-Servers, sehr flexibel. Wir bieten verschiedene Technologien an, um eine optimale Lösung für den Kunden zu erzielen. Wir bauen seit vielen Jahren Kommissioniersysteme. Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren.

Fazit

In der Logistik und Produktion gehört das Pick-to-Light als Kommissioniersystem zu den besten und sehr verbreiteten Möglichkeiten. Der Kommissionierer folgt intuitiv den Lichtsignalen und Mengenanzeigen an dem Entnahmeort und minimiert dadurch seine Suchzeit (Bedienerführung durch die Aufträge). Numerische und alphanumerische Mengenanzeigen zeigen die Artikelanzahl. Bei Bestandsfehlern helfen die Korrekturtasten.

Die einfache Montage, robuste Quittiertaster und die flexiblen Umbaumöglichkeiten machen das Pick-by-Light System sehr attraktiv. Einfache Anbindung an jedes Lagerverwaltungssystem über den LUCA-Server bringt enorme Vorteile. Das System kann auch die permanente Inventur sehr gut unterstützen. Die optimale Bedienerführung durch die Kundenaufträge ist das Ziel.

In Lägern mit vielen Lagerfächern ist jedoch der Preis für die Anbringung der Displays ziemlich hoch. Daher ist es sinnvoll, das System für A-Artikel einzusetzen und für B- und C-Artikel mit anderen, günstigeren Technologien und Kommissioniersystemen zu unterstützen. Put-to-Light kann auch am Fahrzeug mit WLAN eingesetzt werden, um die Greifzeiten, Wegezeiten, etc. beim Kommissionieren zu optimieren.

Langjährige Erfahrung in der beleglosen Kommissionierung

Pick-by-Light

FAQ

  • Welche Hardware braucht Pick-by-Light?

    Für ein Pick-by-Light-System brauchen Sie als erstes die Fachanzeigen, die an jedem Lagerort montiert werden. Sie beinhalten LED-Leuchten, Mengenanzeigen und mehrere Tasten. Als weitere Systemkomponente brauchen Sie die Controller, die dazu dienen, die Fachanzeigen mit Strom und Daten zu versorgen. Als letztes kommen dazu noch die Montageschienen, Klemmen und Kabel.
    Wenn Sie mehr Details dazu erfahren möchten, besuchen Sie: Pick-by-Light.

  • Welche Schnittstelle hat Pick-by-Light zu SAP?

    Die SAP-Schnittstelle wird nicht direkt mit der Hardware, sondern über einen Server realisiert. Der Server kommuniziert einerseits mit den Fachanzeigen und anderseits mit dem übergeordneten System, z.B. SAP oder Lagerverwaltung. Die Anbindung über einen Server kann mit RFC, TCP/IP, Datenbanken, etc. flexibel gestaltet werden. Lesen Sie mehr dazu auf: Pick-by-Light Kommissionierung

  • Welche Vorgaben sind für eine Pick-by-Light-Anfrage erforderlich?

    – Anzahl und Typen der Fachanzeigen (siehe: Pick-by-Light Hardware)
    – Anzahl der Montageschienen zur Anbringung der Fachanzeigen
    – Gesamtlänge der Montageschienen
    – Layout und Funktionsbeschreibung
    – Eingaben zu dem Host- oder Lagerverwaltungs-System

  • Wie funktioniert Pick-by-Light?

    Die Pick-by-Light-Fachanzeigen leuchten auf, sobald ein Kommissionierauftrag aktiviert ist. Der Leuchtmelder signalisiert aus großer Entfernung die Anzeigenposition. Auf dem Display ist die Entnahmemenge dargestellt. Die Korrektur erfolgt bei Bedarf mit Plus-/Minus-Tasten. Der Kommissionierer bestätigt die Warenentnahme (Pick) an einem Quittierungstaster der Fachanzeige.