ABC-Analyse

Ziel der ABC-Analyse in der Logistik ist eine optimale Lagerhaltung. Die wichtigsten Faktoren sind: Lagerkosten, Lagerwert, die physikalische Lagerung, der Lagerbestand, Mengenanteil, Umsatzanteil, etc.

Die Methode basiert auf einer dreistufigen Klassifizierung (ABC-Einteilung) der Produkte oder Güter im Lager. Das Prinzip der ABC-Analyse ist sehr einfach. Jedoch erfordert der Aufwand für die Priorisierung und Entscheidung zu jedem Artikel hohe Ressourcen, um die Aufteilung auf die ABC-Klassen durchzuführen. Das ist auch der größte Nachteil der ABC-Analyse. Der ermittelte Wert ist immer ein Kompromiss.

Die ABC-Analyse hat eine große Bedeutung in jedem Lager.

Die Ware wird im Lager nach verschiedenen Prioritäten verteilt bzw. kumuliert (Laufwege, Gesamtwert, Kunden, Kategorie, etc.). Vor der Verteilung müssen die Anteile korrekt ermittelt werden.

Die Darstellung der Mengen (meistens in Prozent) basiert auf den erfassten Daten über verschiedene Tools. Die IT-Systeme bieten heute eindeutige Vorteile. Hier gibt es keine Grenzen der Kreativität. Trotz der Technik müssen die Teile der ABC-Analyse mit gesundem Menschenverstand gemacht werden. Diese Aufgabe ist ein kontinuierlicher Prozess der Analyse und Nachbesserung.

Die ABC-Analyse im Lager hilft auch bei den Entscheidungen zur Auswahl der passenden Kommissioniermethoden (wie Pick-by-Light, Pick-by-Voice, Pick-by-Point, etc.). 

Geschichte der ABC-Analyse

Die allgemeine ABC-Analyse wurde von einem renommierten italienischen Ökonom Vilfredo Pareto (1848 bis 1923) entwickelt. H. Ford Dickie, Manager bei General Electric, hat die Methode in den 1950er-Jahren weiter entwickelt und die Ergebnisse in dem Bereich der Materialwirtschaft angewendet.

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